Informationen zur sogenannten Schutzgebühr

 

Für die Vermittlung nehmen wir eine pauschale Aufwandsentschädigung. Mit dieser helfen Sie uns, zumindest den Teil der Ausgaben, die durch die tierärztliche Behandlung wie Impfungen, Tests, Kastration, Mikrochip, Transportkosten nach Deutschland etc. entstehen, zu bezahlen. Gerade aber bei den Katzen deckt diese Aufwandsentschädigung wirklich nur das Nötigste ab. Sobald aber die Tiere krank sind (was die meisten sind, wenn sie zu uns kommen), krank werden, wir mehrmals testen müssen, weitere Spezialtests machen, sie mit der Flasche aufziehen oder eine längere Zeit bei uns bleiben, kostet das natürlich mehr. Dann kommen natürlich noch die Futterkosten, Benzinkosten, Wurmkuren, Flohmittel, Decken, Betten, Halsbänder etc. hinzu. Das alles wird niemals mit der Schutzgebühr abgedeckt - es geht extra und bezahlen wir. Wir brauchen wirklich Ihre Unterstützung, um weitermachen zu können.

 

Manchmal wissen wir selbst nicht wie weiter, die Kosten sind immens. Einige Tiere müssen wir in Hunde- und Katzenpensionen geben, da uns kaum einer in Spanien mit einer Pflegestelle hilft. Wir haben im Schnitt 50-60 Tiere, wenn wir bei jedem Tier 100 € draufzahlen (und das ist niedrig gerechnet), können Sie sich vorstellen, was wir noch nebenher aufbringen müssen.

 

Womöglich liegt diese Schutzgebühr höher als im Tierheim vor Ort. Und es erscheint einem natürlich erstmal günstiger, wenn man Katzen vom Bauernhof holt - die haben aber meistens noch nicht mal eine Wurmkur, geschweige denn eine Impfung gesehen, und meistens sind sie krank. Wenn man sein Tier richtig versorgen und gesund haben möchte, muss das alles noch beim Tierarzt nachgeholt werden, was meistens wirklich noch teurer kommt.

 

Wir erhalten in Spanien keine öffentlichen Förderungen und keine Unterstützung - wir sind private Tierschützer, und unsere Jayne geht jeden Sonntag morgens um 6.00 Uhr auf den Flohmarkt, um Trödel für den Tierschutz zu verkaufen.

 

Die Tierarztkosten in Spanien sind höher als in Deutschland, und uns ist ein richtig komplett versorgtes Tier wirklich wichtig. Alle unsere Tiere sind dem Alter entsprechend geimpft, kastriert, gechipt, mehrmals entfloht und entwurmt, bekommen den EU-Pass, Katzen sind auf Leukose/Aids und Hunde auf Mittelmeerkrankheiten getestet.

 

WICHTIG: wenn das Tier zu jung ist, um in Spanien kastriert zu werden, muss es in Deutschland nachkastriert werden. Das wird im Schutzvertrag festgelegt, und unsere Kastrationsbescheinigung muss vom Tierarzt ausgefüllt und uns dann zugeschickt werden. Zudem überzeugen wir uns von der artgerechten Haltung des Tieres und der Kastration durch eine Nachkontrolle.

 

Wir kämpfen und kämpfen hier in Spanien, wir lassen wilde Straßenkatzen und auch Hunde und Katzen von Spaniern (wenn wir die Leute dazu überredet bekommen) auf unsere Kosten kastrieren, damit dem Elend etwas Einhalt geboten wird (siehe auch unter ”Wie alles begann”).

 

Wenn Sie von uns adoptieren möchten, sollten Sie auch dazu stehen und das Unterbinden weiterer Nachkommen mit unterstützen. Es gibt genug Tiere auf dieser Welt.

 

Denken Sie daran, wir sind private Tierschützer, die alle den Tierschutz neben ihrem normalen Beruf und ihrem Privatleben in ihrer freien Zeit betreiben. Vom Zeitaufwand her ist es aber wie ein weiterer Beruf. Wir vermitteln mit all unserem Herzblut und der Liebe zu Tieren. Manchmal passieren Fehler, sie sind aber niemals gewollt oder beabsichtigt. Meistens hat es den Grund, dass wir einfach überarbeitet sind und uns um zu viel auf einmal kümmern müssen.

 

Unsere Schutzgebühr im Detail:

 

Kitten (unkastriert):                             160 Euro

Katzen (kastriert):                                225 Euro

 

Hundewelpen (unkastriert):                 280 Euro

Hunde (kastriert):                                 330 Euro

 

Bei manchen Tieren nehmen wir eine höhere Schutzgebühr, z.B. bei besonders schönen Mixen oder reinrassigen Tieren. Aber auch nur deswegen, um die Kosten der kranken Tiere zu decken. Bei chronisch kranken oder auch älteren Tieren nehmen wir meistens einen geringeren Betrag. Gerade da sind wir natürlich um einen liebevollen Platz mehr als froh und dankbar, und kaum einer wird uns da mit unseren wirklichen Kosten helfen - was man ja auch verstehen kann. Diese Tiere kosten uns aber meistens natürlich noch mehr als ein jüngeres, gesundes Tier. Trotzdem weisen wir nie so ein Tier ab, wenn wir Platz haben. Wir bringen es nicht übers Herz.

 

Leider hat Air Berlin am 15.07.2014 wiederum die Flugkosten immens erhöht - leicht verdientes Geld für diese Airline, denn man hat keine andere Wahl. Die Box unten im Frachtraum kostet jetzt 100 € anstatt 75 €, und die Box in der Kabine ist von 30 € auf 45 € hochgesetzt worden. Daher sehen wir uns leider gezwungen, die Schutzgebühr für kastrierte Katzen von 210 € auf 225 € und für kastrierte Hunde von 310 € auf 330 € anzuheben. Wir möchten nicht die Schutzgebühr für die unkastrierten Katzen- und Hundewelpen ändern, es ist eine wirkliche Zwickmühle für uns. Uns fehlen aber natürlich diese Extrakosten des Fluges ... Wenn Sie in der Lage wären, uns diese noch dazuzugeben, das würde uns sehr helfen, und wir wären sehr dankbar.

 

Die Aufwandsentschädigung sollte bis 3 Tage vor Abflug der Katze oder des Hundes auf unserem Tierschutzkonto eingegangen sein.  Das ist notwendig, um die in Spanien angefallenen Kosten zu decken. Auch der Schutzvertrag muss bei uns bis Abflug im Original vorliegen.

Notfellchen der Woche

Caramel

Caramel, ruhige, liebe Hündin, gehorsam, sucht EINZELPLATZ bei ruhiger, verständnisvoller  Familie

Percy

Percy ist auf der Suche nach einem liebevollen Zuhause.

 

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